Mittwoch, 20. Juli 2016

Hallo Sommerferien!

Heute beginnen auch in Hamburg endlich die großen Ferien. Wir werden 6 Wochen lang morgens trödeln, abends länger aufbleiben und insgesamt einen Gang runterschalten. Herrlich!

Während der Liebste und ich arbeiten, gehen die Kinder, wie gehabt, in ihre Einrichtungen. Der Adventsjunge in den Kindergarten, das Mutzelchen und der kleine Bruder in den Ferienhort. Dort gibt es ein vielfältiges Programm mit vielen Aktionen und Ausflügen. Wir starten morgens ein bisschen später und ich hole die Kinder ein bisschen eher ab. So haben wir auch noch genügend Zeit zum Faulenzen.

Der Große macht bis zum Beginn seines Studiums im September ein Praktikum bei einer Hamburger Unternehmensberatung. Er arbeitet am Computer oder begleitet seinen Chef zu Terminen bei Kunden im norddeutschen Raum.

Irgendwann in den Ferien fahren wir dann auch in den Urlaub nach Angeln, der wunderschönen Landschaft zwischen Flensburg und Eckernförde. Heißersehnt von den Kindern und uns. Ich weiß gar nicht mehr, das wievielte Mal wir dort sein werden. Auf alle Fälle freuen wir uns wie jedes Jahr sehr auf weite Wiesen und Felder, auf Wind und Wellen und all die schönen Landcafés ;-)

Ich werde mich nun in die Blogsommerpause verabschieden. Ich möchte auch in diesem Punkt entschleunigen. Wer will, kann mir auf Twitter oder Instagram folgen, wo ich noch ab und zu anzutreffen bin. Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern einen schönen Sommer! Seid gespannt auf den Herbst!

Mutzelchens Sommerliste

Montag, 18. Juli 2016

Zeugnisse


Zur Zeugnisausgabe bekommen meine Kinder immer Buchgeschenke. Als Lesefutter für die Ferien. Ich gehe dann in den Buchladen und lasse mich inspirieren. Das habe ich heute nach der Arbeit getan.

Für das Mutzelchen habe ich einen Band von der Schule der magischen Tieregekauft. Der kleine Bruder bekam ein nagelneues Buch von Cornelia Funke*. Dann kaufte ich noch eine Postkarte für eine ältere Dame und dann musste noch dieses Buch mit: "Seemannsgarn: Geschichten rund ums Meer"* Da freue ich mich besonders drauf, den Kindern im Urlaub unterm großen Baum oder am Meer daraus vorzulesen.

Und wie gut, denn die Kinder brachten ihre Zeugnisse doch schon heute mit. Es sind Kopien, die von den Eltern unterschrieben werden und zurück an die Schule gehen. Erst dann gibt es das Original für die heimische Zeugnismappe.

So sieht das dann in der Grundschule aus. Das Deckblatt enthält einen langen Text, wo die Schülerin oder der Schüler eingeschätzt wird. Danach folgen mindestens drei Seiten Kompetenzbögen, die von den Lehrerinnen oder Lehrern angekreuzt werden. Das Mutzelchen hat zum Ende der 3. Klasse auch erstmals Schulnoten bekommen. Alles im Einser und Zweier-Bereich. Ganz toll! Und auch der kleine Bruder hat am Ende der 1. Klasse ein tolles Zeugnis bekommen.

Wir freuen uns sehr, dass die Kinder so gerne zur Schule gehen und gut zurechtkommen. Und übermorgen leeren wir die Schulranzen und dann landen sie bis zum Herbst in der Ecke. In den Ferien wird nicht gelernt. Oder?!

Doch! Denn Pflanzenbestimmung, Steine und Muscheln sammeln, Sandburgen bauen, das Wikingermuseum besuchen, Leuchttürme beklettern, Reisetagebücher führen, beim UNO gewinnen, selber Eis kaufen und das Wechselgeld zählen, Pizzateig kneten, mit fremden Kindern in Kontakt kommen, für Tiere sorgen, Postkarten schreiben und, und, und... sind ganz klar Bereiche, in denen die Kinder etwas lernen und trotzdem viel Spaß dabei haben.




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Sonntag, 17. Juli 2016

Unser Wochenende

Der wichtigste Termin unseres Wochenendes stand schon monatelang in unserem Kalender: der Abiball unseres Großen. Nachdem wir am Samstag ausschliefen, ging der Liebste am Vormittag zum Markt und brachte das Mutzelchen zu ihrer Ballettprobe. Im Herbst ist wieder ein großer Auftritt. Auf dem Heimweg holte er den kleinen Bruder ab, der bei seinem Freund übernachtet hatte. Ich blieb zu Hause, weil ich mein kaputtes Knie verdreht hatte und mich schonen musste.

Nach dem Mittagessen besuchte der Liebste mit den Kleinen noch ein Feuerwehrfest in der Nachbarschaft. So konnten der Große und ich uns schonmal in Ruhe schick machen. Er hatte sich einen schmalen grau-blauen Anzug gekauft, schwarze Schuhe, ein weißes Hemd und eine blau-rote Fliege. Richtig toll sah er aus! Ich trug ein schwarz-rotes Kleid von Scarlett & Jo, meiner Lieblingskleidermarke im Moment.

Zur Abendbrotzeit kam unsere Babysitterin, die von den drei Kleinen schon sehnlichst erwartet wurde. Der Liebste war dann auch soweit und vor der Tür wartete schon unser Taxi, das wir sehr komfortabel über mytaxi bestellt hatten. Die Hamburger Innenstadt war nämlich wegen des Triathlons und einer Schlagerparade großräumig abgesperrt. Der Taxifahrer kannte aber einige Schleichwege und so konnten wir direkt am Hamburger Rathaus aussteigen.

Dort im Parlament waren schon die Tische für alle Abiturientinnen, Abiturienten und ihre Familien fein eingedeckt. Von 18 bis 22 Uhr saßen wir dort, aßen vom reichhaltigen Buffet und trafen viele Wegbegleiterinnen und -begleiter der letzten Schuljahre. Es wurde das Abitur gefeiert, aber gleichzeitig war es auch eine Art Abschiedsfest, denn viele Leute werden wir nicht mehr wiedersehen. Die Jugendlichen lernen oder studieren oder reisen jetzt in der ganzen Welt herum.

Gegen 22 Uhr verabschiedeten der Liebste und ich uns vom Großen und wünschten ihm noch eine schöne Feier. Ab da ging die Party so richtig los, ohne Eltern natürlich. Bis unser Taxi kam, schlenderten wir noch kurz runter zur Alster.




Am Sonntag schliefen wir ein bisschen aus, frühstückten in Ruhe und fuhren dann nach Ammersbek zur Haus- und Gartenmesse "Landträume". Das war eine kleine feine Veranstaltung mit ausgesuchten Ständen. So früh war es noch gar nicht so voll, was uns sehr gefallen hat.

Nach dem Mittagessen durften die Kinder endlich ihre nagelneuen Walkie-Talkies ausprobieren. Die große Überraschung: der kleine Bruder erreichte sogar seinen besten Freund, der einige Straßen entfernt wohnt! Das Mutzelchen und der kleine Bruder haben von Motorola das Modell T80*, der Adventsjunge hat das kleinere Modell T40*.

Am Nachmittag buk der Liebste mit unserem Crepe-Gerät* einen großen Stapel Minipfannkuchen für alle. Dann war auch schon Aufräum- und Badewannenzeit.

Noch 3 Tage Schule bis zu den Sommerferien!







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Freitag, 15. Juli 2016

Schneewittchenkuchen



























Es war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab. Da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Und wie sie so nähte und nach dem Schnee aufblickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rote im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich: Hätt' ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen! Bald darauf bekam sie ein Töchterlein, das war so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarzhaarig wie Ebenholz und ward darum Schneewittchen genannt.


Na gut, der Winter ist noch weit, aber leckerer fluffiger Kuchen schmeckt doch zu jeder Jahreszeit. Letztes Wochenende wollte ich Schneewittchenkuchen backen. Er ähnelt stark der Donauwelle. Aber alle Rezepte, die ich so las, gefielen mir irgendwie nicht. Zu aufwändig, zu dicke Creme, zu viel Kuvertüre...

Da habe ich einfach mein bewährtes Rezept für Marmorkuchen verwendet, alles auf ein Blech gegeben, Kirschen drauf und ab damit in den Ofen. Die Kirschen sinken beim Backen durch den dunklen Teig nach unten und dadurch ist später beim Aufschneiden des Kuchens ein schönes Muster zu sehen. Ich habe vor dem Servieren geschlagene Sahne auf den Kuchen gegeben und alles mit Schokoraspeln verziert. War das gut!

Zutaten:

250g weiche Butter
250g Zucker
1 Esslöffel Vanillezucker
4 Eier
400g Mehl
100g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
200ml Milch
3 gehäufte Esslöffel Kakaopulver

1 großes Glas Kirschen (720ml)
2 Becher Schlagsahne
Raspelschokolade Zartbitter

*  die Butter schaumig rühren, dabei Zucker und Vanillezucker unterrühren
*  schlagen, bis alles schön cremig ist
*  dei Eier einzeln aufschlagen und untermischen
*  wieder schön lange mixen, so wird der Kuchen später wunderbar fluffig
*  das Mehl mit der Stärke, dem Backpulver und dem Salz mischen
*  abwechselnd mit 200ml Milch in die Schaummasse geben und wieder schaumig rühren
*  das Kakaopulver in einer Schale mit ca. 100ml Milch anrühren, so entzieht es dem Teig keine Flüssigkeit und der Kuchen bleibt saftig
*  den Backofen auf 180°C vorheizen (Umluft 170°C)
*  ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Hälfte des Teiges daraufgeben und verstreichen
*  zur anderen Hälfte des Teiges die Kakaomasse geben und mit dem Mixer unterrühren
*  den Kakaoteig auf dem hellen Teig verstreichen
*  die zuvor abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen
*  ich backe nach Gefühl, es sind ca. 30 bis 40 Minuten (Stäbchenprobe!)
*  den Kuchen abkühlen lassen und kurz vor dem Servieren mit Schlagsahne bestreichen

Ich wünsche einen märchenhaften Appetit!

den Teig schaumig mixen

das Kakaopulver mit Milch anrühren

den dunklen Teig auf dem hellen verstreichen

die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen



Mittwoch, 13. Juli 2016

12 von 12 im Juli

Da ich mir geschworen habe, mir wegen 12 von 12 keinen Stress mehr zu machen, wie übrigens mit allen Dingen, die die Bloggerei so mit sich bringt, kommen meine Bilder also ganz entspannt erst heute. Über 200 Tageseinblicke sind wie immer drüben bei Caro versammelt. 


Der Große steht schon um 5 Uhr auf, weil er nach Bremen fährt. Bis zum Beginn seines Studiums macht er ein Praktikum bei einer Hamburger Unternehmensberatung, mit deren Chef er in Bremen eine Werft besuchen wird.

Am Morgen schreibe ich Zettel für die Schule. Weil der kleine Bruder am Nachmittag mit seiner Klasse in der Aula ein Theaterstück aufführt, sage ich den Horterzieherinnen und -erziehern Bescheid, dass sie die Kinder direkt dorthin schicken sollen. Beim Schreiben des Datums fällt mir auf, dass schon wieder der 12. des Monats ist und somit Alltagsknipserei ansteht.


Nach dem Kinderwegbringen radle ich zu meinem Arzt, wo ich ein Rezept für meine Schilddrüsenmedikamente abhole. Meine Werte haben sich wieder etwas verschlechtert, die Dosierung muss erhöht werden.

Danach fahre ich noch kurz zu Hause rum, wo ich eine Dokumentation für meine Arbeit ausdrucke. Dann radle ich zur Arbeit. Dort sind wir gut besetzt, so dass ich spontan nochmal zum Ortszentrum fahre und neue Straßenmalkreide für die Kinder im Kindergarten kaufe. Wir haben Glück mit dem ansonsten wechselhaften Wetter, bis zur Abholzeit können alle Kinder im Garten sein. Ich habe zwischendurch sogar Zeit, einen von 7 Entwicklungsberichten zu schreiben.

Ich radle wieder durchs Ortszentrum nach Hause und hole auch gleich den Adventsjungen ab. Zu Hause entdecke ich ein Souvenir aus dem Kindergarten in seinen Schuhen. Und dann wird es draußen immer dunkler und bald darauf fängt es an, zu schütten.





Wir machen es uns auf meinem Bett bequem und schauen Bücher an. Ich lese u.a. "Die kleine Raupe Nimmersatt" vor. Unsere große Ausgabe aus stabiler Pappe bekam damals mein Großer zur Geburt geschenkt. Bis heute ist diese Geschichte der absolute Klassiker in unserer Familie und das Buch hält immernoch.

Wir warten noch auf den Liebsten, der eher von der Arbeit kommt und gehen dann gemeinsam zur Schule, um das Theaterstück "Die kleine Raupe Nimmersatt" zu sehen. Das Stück ist wirklich allerliebst. Der kleine Bruder spielt das Würstchen, was wir sehr witzig finden :-)

Gut finde ich, dass die Klassenlehrerin vor der Aufführung extra darauf hinweist, dass Bild- und Filmaufnahmen der Kinder nicht einfach ungefragt ins Internet gestellt werden dürfen. Ein sehr guter Hinweis!


Nach der Aufführung gehen wir nach Hause und bereiten unsere Kinder auf den Abend vor. Unsere Babysitterin kommt, weil der Liebste und ich ausgehen. Ich umkordle ihr eine Tafel Schokolade und lege das W-LAN-Passwort bereit. Die Kinder ziehen schon ihre Schlafanzüge an, bekommen einen Schnittchenteller und schauen KIKA bis zum Sandmännchenende.


Der Liebste und ich verabschieden uns und fahren mit dem Auto zu einem günstig gelegenen U-Bahnhof. Von dort fahren wir bis zum Hamburger Hauptbahnhof, steigen in die S-Bahn um und nach zwei Stationen steigen wir am Bahnhof Sternschanze aus.

Netflix hat uns in die Aplanat-Studios zur Vorpremiere der neuen Serie "Stranger Things" eingeladen.  In einem interessanten Loft in einem Hinterhof ist ein kleines Kino aufgebaut, wo wir die erste Folge der Serie sehen werden. Vorher gibt es noch leckere Häppchen und Getränke. Ich freue mich besonders, einige mir bekannte Gesichter zu sehen.

"Stranger Things" fängt sehr spannend an. Mir hat besonders der vertraute E.T.-hafte Stil der Serie gefallen. Die 80er Jahre sind zurück! Jungs auf BMX-Rädern radeln durch eine amerikanische Kleinstadt, sitzen auf braunen Sofas und sogar der struppige Hund passt gut hinein. Wir werden die Serie mit Winona Ryder bestimmt weiterschauen, wir wollen doch wissen, was sich da Geheimnisvolles ereignet hat. Hier gibt es einen Trailer.


Nach der Netflix-Party schlendern der Liebste und ich durchs Schanzenviertel und staunen über das völlig andere Lebensgefühl in dieser Ecke der Stadt. Der Regen hat aufgehört, der Himmel färbt sich sonnenuntergangsrot und überall sitzen Menschen in den Straßen, essen, trinken und quatschen. Es ist total voll, bunt und laut.

Der krasse Gegensatz zu unserer Wohngegend, wo wir schließlich gegen 23 Uhr wieder ankommen und die Bürgersteige quasi hochgeklappt sind.




Sonntag, 10. Juli 2016

Unser Wochenende

Mein Wochenende beginnt am Freitag Nachmittag mit einer Einladung von Treatwell, einer Plattform, wo sich Friseure, Massage- und Nagelstudios und andere Wellnessangebote in der eigenen Umgebung finden lassen und man gleich online Termine buchen kann. Bei strömendem Regen bin ich in die Innenstadt gefahren, der Liebste holt die Kinder aus Schule, Kindergarten und vom Ballet ab.

In einem Loft in Eppendorf warten Maniküre, Pediküre und ein mobiler Massageplatz auf die Gäste. Aufgrund des Andrangs kann ich leider nicht alle Angebote nutzen, die Massage ist toll und meine Fingernägel passen mit ihrer Sommerfarbe dann zum grandiosen Buffet, das hauptsächlich fotografiert wurde. Ich habe ein paar Häppchen probiert, bis ich netterweise mit dem Taxi nach Hause gefahren werde.



Am Samstag Morgen ist unser Kühlschrank ziemlich leer. Der Liebste und ich beschließen spontan, mit den Kindern frühstücken zu gehen. Kurz vor Ahrensburg gibt es einen Bäcker, der einen schönen großen Sitzbereich und eine Kinderspielecke hat. Perfekt für uns. Der Große fährt derweil zu seinen Großeltern aufs Land.


Nach dem Frühstück fahren wir zum Gut Wulfsdorf und kaufen dort im Hofladen ein. Danach drehen wir gemütlich eine große Runde über den Hof und besuchen alle Tiere.

Für die Schule soll der kleine Bruder Stöcker mitbringen. Er wird damit in der nächsten Woche ein kleines Floß bauen. Deshalb laufen wir noch weiter durch den Wald zum Haus der Natur, suchen geeignete Stöcker und entspannen uns im verwunschenen Park.

Auf dem Rückweg darf das Mutzelchen im Blumengarten zum Selberpflücken auf dem Gut Wulfsdorf einen kleinen Strauß für unseren Monatstisch mitnehmen.











Drei Stunden sind wir unterwegs. Nach dem Nudelmittagessen schneidet der Liebste am Nachmittag einen großen Obstteller und dann fährt er mit den drei Kleinen nochmal zum Drogeriemarkt und macht letzte Besorgungen fürs Wochenende.



Ich räume derweil meinen Kleiderschrank auf. Ich sortiere aus und brauche eine Neuerung: weil meine Kleider immer auf dem Brett aufsetzen, will ich das verändern. Das ist komplizierter, als gedacht. Der Liebste hat später die Idee: das Fach über der Kleiderstange kommt weg. Da komme ich eh nicht dran. Dann versetzt er die Kleiderstange ganz nach oben und nun haben alle meine Kleider genug Platz zum Hängen.

Am Abend schauen der Liebste und ich den wunderbaren Film "Brooklyn"*. Eine junge Frau wandert von Irland nach New York aus, weil sie in ihrer Heimat keine Perspektive für sich hat. Sie verlässt Irland mit dem Schiff. In New York leidet sie zunächst unter großem Heimweh bis sie mit Hilfe eines Abendstudiums und eines jungen Mannes dort heimisch wird und es ihr immer besser geht.

Dann fährt sie auf Besuch nach Irland zu ihrer alten Mutter und gerät in einen Konflikt zwischen ihrem alten und neuen Leben. Sie wird sich entscheiden müssen. Der Film ist wunderbar zart und hat schöne Bilder. Die Schauspielerinnen und Schauspieler sind erfrischend interessant und unverbraucht. Uns hat der Film sehr gefallen.


Am Sonntag Morgen fahren wir nach dem Frühstück in unsere Gemeinde, wo der Liebste den Kindergottesdienst gestaltet. Wieder zu Hause bereite ich Backgemüse und Tomatensalat für das Mittagessen vor und backe nebenbei noch einen Blechkuchen für den Nachmittag. Er wird fluffig, wie schon lange nicht mehr.

Am Nachmittag ist der kleine Bruder eingeladen, mit dem Nachbarsjungen ins Schwimmbad zu fahren. Wir anderen werkeln vor uns hin. Ich rupfe Unkraut im Gärtchen und der Liebste sät mit dem Adventsjungen Salat in einem kleinen Hängegarten aus. Nebenbei laufen Waschmaschine und Wäschetrockner, wie jeden Tag.

Am Abend ist Badezeit und Sandmännchenzeit. Ich schreibe diesen Eintrag und will noch schnell etwas für meine Arbeit vorbereiten. Noch anderthalb Wochen bis zu den Sommerferien.






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