Samstag, 21. Januar 2017

Dieser Moment...

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.


Donnerstag, 19. Januar 2017

Donnerstagsschnipsel

*  Eiskalt ist es in Hamburg. Schnee liegt aber nur noch in Resten auf dem Rasen.

*  Das Mutzelchen ist endlich wieder gesund und war heute den ersten Tag wieder in der Schule. Am letzten Wochenende hatte sie so hohes Fieber, dass sie sogar halluzinierte. Selbst Wasser spuckte sie wieder aus. Das hat uns ganz schön Sorgen bereitet.

*  Letzte Woche stand das Lernentwicklungsgespräch in der Schule an. Diese Gespräche werden in jedem Halbjahr zwischen Schülerin, Lehrerin und Eltern geführt. Das Mutzelchen ist eine der besten Schülerinnen der Klasse. Sie ist bei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern beliebt und nie in Streit verwickelt. Das ist sehr schön. Übernächste Woche melden wir sie im Gymnasium an.

*  Ich bin im Moment zu Hause. Neben dem üblichen Haushaltskram zwischen Geschirrspüler und Waschmaschine bleibt mir genug Zeit zum Ausruhen. Und zum Serienschauen. Gerade bin ich der Serie "Downtown Abbey"* verfallen und gucke ein/ zwei Folgen hintereinander. Die Serie ist zum Glück in unserer Prime-Mitgliedschaft enthalten. Ah, ich sehe gerade, die Prime-Mitgliedschaft gibt es noch bis Ende Januar zum reduzierten Preis. Prime ist nicht nur praktisch um kostenlos Filme und Serien zu schauen, sondern auch zum Sparen von Versandkosten und für schnellere Lieferungen.

*  Ich freue mich auf das kommende Wochenende. Der allerletzte Termin meiner Weiterbildung findet statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden ihre Abschlussarbeiten vorstellen. Anschließend bekommen wir unsere Zertifikate überreicht. Ich werde die Gruppe und die tollen Seminare vermissen.

* Ende der 11. Schwangerschaftswoche. Kann ich bitte die Zeit so drei bis vier Wochen vorspulen?


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Sonntag, 15. Januar 2017

Januarwochenende

Wir hatten ein ganz ruhiges Wochenende ohne Termine. Das Mutzelchen ist seit Freitag sehr krank. Sie hat hohes Fieber und wir müssen aufpassen, dass sie genug trinkt.

Am Sonnabend schlafen wir aus. Die Morgensonne scheint und wir nehmen uns vor, nach dem gemütlichen Frühstück zum Gut Wulksfelde zu fahren, um dort einzukaufen. Mit dem kleinen Bruder und dem Adventsjungen fahren wir los. Das Mutzelchen hütet das Bett.

Der Hofladen ist schon ziemlich gut gefüllt. Wir kaufen viele leckere Sachen. Danach drehen wir eine Runde durch den Tiergarten mit dem Spielplatz. Es ist ziemlich kalt, aber die Sonne scheint. Vom Schnee der letzten Tage liegen nur noch Reste.

Mittags gibt es zu Hause Eierkuchen mit Apfelmus. Danach bringt der Liebste den kleinen Bruder zu seinem Freund zum Spielen. Der Adventsjunge geht mit auf den Spaziergang. Ich mache Mittagsruhe. Der Nachmittag und der Abend sind ganz ruhig. Der Adventsjunge baut ein Café im Kinderzimmer auf und der Liebste spielt seinen Gast.










Am Sonntag dürfen der Liebste und ich sogar bis halb 10 im Bett bleiben. Dann wird es aber endlich Zeit fürs Frühstück. Ansonsten trödeln wir vor uns hin und schauen dann alle zusammen die "Sendung mit der Maus". Das Mutzelchen sieht langsam wieder weniger weiß aus.

Als die Kinder den anschließenden Märchenfilm schauen, bereite ich Lasagne für unser Mittagessen zu. Njammm! Am frühen Nachmittag bekommen der kleine Bruder und der Adventsjunge einen Rappel und toben kreischend durch die Wohnung. Wir schicken die beiden hinters Haus zum Auslüften. Dort treffen sie auch den Nachbarsjungen. Sie spielen in den Schneeresten. Ich fotografiere im Gärtchen die zarten grünen Spitzen im Beet.

Als die Kinder wieder reinkommen ist Badewannenzeit. Vorher schere ich dem kleinen Bruder noch die Haare. Das habe ich schon bei meinem Großen so gemacht. Das klappte bis in die Teenagerzeit. Nach der Badeparty haben der kleine Bruder und der Adventsjunge Hunger. Weil sie das Kaffeetrinken verpasst haben, bekommen sie ihren Käsekuchen halt zum Abendbrot. Mit einem großen Stück Gurke schauen sie dann das Sandmännchen. Wenn alle Kinder schlafen, haben der Liebste und ich Sofazeit mit Tee und Serie.





Freitag, 13. Januar 2017

Guter Hoffnung

Herzlichen Dank für die überwältigende Anzahl an guten Wünschen zu meinem letzten Eintrag! Ich habe jedes Wort gelesen und mich sehr darüber gefreut!

Aber oh, es ist so schwierig! So schwierig, guter Hoffnung zu sein. Nach solch einer Erfahrung. Nachdem der Liebste und ich im Dezember von der Überraschung erfuhren, blieben wir ganz nüchtern. Ich packte den positiven Schwangerschaftstest ganz hinten in meine Schublade und starrte nicht, wie sonst, ständig drauf. Auch der Mutterpass liegt unbeachtet und ohne hübsche Hülle im Schrank.

Keine Euphorie diesmal. Kein glückliches Dauergrinsen im Gesicht. Nur ein ständiges misstrauisches Lauern auf körperliche Anzeichen. Müde war ich und mir war schwindelig. Und ich hatte keinen Appetit, ja. Aber wie soll ich einem Körper vertrauen, der mich im Stich gelassen hat? Der mir durch keinerlei Anzeichen das Ende der letzten Schwangerschaft verraten hat?

Am letzten Wochenende ging es mir sogar richtig gut. Zu gut, wie ich fand. Die Aufregung vor dem Arzttermin war groß. Würde ich einen kleinen Krümel mit Herzschlag sehen? Ja! Und ich habe mich sofort verliebt. Noch nie habe ich beim Ultraschall vor Freude ein Tränchen verdrückt. Es sah einfach so perfekt aus! Genau richtig groß. Das hat mich beruhigt.

Die sogenannte kritische Zeit ist noch nicht ganz rum. Wieso ich es doch schon erzähle? Weil ich jetzt schwanger bin. Jetzt in diesem Moment. Das ist gerade mein Leben. Ein bisschen schwanger gibt es nicht. Abends liege ich im Bett und sage mir bei jedem Atemzug "Alles wird gut!". Einatmen. Ausatmen. Ich übe mich in guter Hoffnung. Mehr kann ich nicht tun. Abwarten. Die Zeit für mich arbeiten lassen. Und auf ein Augustbaby für unsere Familie hoffen.


Donnerstag, 12. Januar 2017

12 von 12 im Januar

Da ich mir meine Alltagseinblicke auch nach Jahren noch selber gerne angucke, will ich auch in diesem Jahr wieder bei 12 von 12 teilnehmen. 12 von 12? Am 12. eines Monats macht man Fotos vom Tagesablauf und zeigt 12 davon im Blog. Mittlerweile hat sich die Aktion auch auf Twitter und Instagram verbreitet und läuft dort unter dem Stichwort #12von12.

Noch viele andere Einblicke des Tages werden bei Caro gesammelt.

Ich bin heute erstmals um 3:28 Uhr wach. Nur kurz. Endgültig wach bin ich um 5:36 Uhr. Um 6 Uhr kreischen Möwen auf der Bettseite des Liebsten. Er probiert gerade verschiedene Wecktöne aus. Vogelzwitschern im Wald gefällt mir bis jetzt am besten :-)

Er steht zuerst auf. Als ich dann gegen halb 7 im Bad bin, deckt er den Tisch und weckt die Kinder. Zum Frühstück gibt es Brötchen von gestern, Toast oder Müsli.


Noch vor dem Frühstück aber will der Adventsjunge Stau spielen und baut eine lange Autoschlange quer durchs Wohnzimmer auf.


Das Mutzelchen und der kleine Bruder rufen "Köööööstlich!" als sie ihre Brotdoseninhalte für die Schule sehen. Die Waffeln habe ich gestern Nachmittag gebacken und es waren noch ein paar übrig. Mein Waffeleisen war nach fast 10 Jahren Dauereinsatz kaputt gegangen. Weil ich aber so zufrieden war, habe ich mir genau dieses Modell* wieder gekauft und es eingeweiht. Nichts klebt an und der Piepton, wenn die Waffel fertig ist, ist superpraktisch.


Der Liebste verlässt das Haus gegen 7 Uhr. Als die Kinder und ich um kurz vor 8 losgehen, ist es noch stockfinster. Als ich nach dem Kinderwegbringen wieder zu Hause bin, wird es endlich hell.


Ich bin im Moment krankgeschrieben und deshalb zu Hause. Ich stelle eine Waschmaschinenladung an und räume den Geschirrspüler ein und aus. Ich glaube, der Geschirrspüler ist das meistfotografierte Gerät bei 12 von 12 ;-)


Dann bin ich schon wieder müde und gönne mir den Luxus, mich nochmal hinzulegen. Ich schlafe bis kurz vor 10.


Dann mache ich mir ein zweites Frühstück und koche mir einen Glückstee. Ich bin etwas angespannt, weil ich am Nachmittag einen Termin habe.


Die Waschmaschine ist fertig, die Wäsche kommt gleich in den Trockner.


Dann sauge ich schnell durch und habe nun fast den gesamten Haushalt erledigt. Das Gefühl genieße ich.


Mittags mache ich mir Essen von gestern warm und schaue eine Folge "Länder, Menschen, Abenteuer". Zwischendurch schaue ich durchs Fenster dem Wetter beim aprilwettern zu. Heute war alles dabei: Sturm, Starkregen, Sonnenschein und Hagel.

Am frühen Nachmittag kommt der Liebste nach Hause. Er hat den Adventsjungen mitgebracht. Kurz darauf kommen auch das Mutzelchen und der kleine Bruder nach Hause. Ich schnappe mir mein Fahrrad und bewundere erstmal die Hagelkörner draußen im Beet. Und da sind ja auch schon zarte grüne Spitzen zu sehen!


Im Wartezimmer. Ich bin ganz schön aufgeregt.


Und heute habe ich das erste Mal bei diesem Anblick vor Freude geweint.


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Dienstag, 10. Januar 2017

Dankeschönverlosung

In diesem Jahr wird mein Blog 9 Jahre alt. Viele spannende Dinge sind in dieser Zeit passiert. Begonnen habe ich in Berlin. Der Liebste und ich waren ganz jung und knackig frisch verliebt (und sind es noch). Mein Großer wechselte ins Gymnasium. Das Mutzelchen feierte gerade ihren ersten Geburtstag und der kleine Bruder hatte sich angekündigt.

Mit unserem Umzug von Berlin nach Hamburg habe ich mein Blog umbenannt in "Frische Brise". Es gab noch einen Umzug und der Adventsjunge überraschte uns. Eine richtige Bezeichnung für mein Blog hatte ich nie. Mamablog, Kochblog, Fashionblog, Strickblog... solche Labels gab es damals nicht so richtig. In den Blogs, die ich so las gab es eine bunte Mischung von allem. Die wenigsten dachten daran, mit ihrem Blog Geld zu verdienen.

Ich wollte einfach ein Stückchen meines Lebens an diesem Ort im Internet teilen. Einfließen sollten meine Interessen, mein Leben mit meiner wachsenden Familie, mein Blick auf meine Umwelt, eingefangen mit meiner Kamera. Twitter und Instagram kamen dazu. Da ist in den letzten Jahren so einiges zusammengekommen. An Fotos, an Erinnerungen, an Freud und Leid. Auch an Seitenaufrufen im Blog. Von einigen hundert bis aktuell um die 200.000 monatlich. Einige interessante Kooperationen mit Werbepartnern wurden dadurch möglich.

Dankbar bin ich meinen vielen treuen Leserinnen und Lesern. Manche begleiten mich schon von Anfang an, andere sind frisch dabei. Ich bekomme täglich wunderbare Rückmeldungen. Ich habe nie mehr tolle Post im Briefkasten gehabt als jetzt. Das macht mich glücklich und ist mit der Grund, hier überhaupt weiterzumachen.

Bunt, gelassen, authentisch! Trubeliges Familienleben mit 4 Kindern. Dazwischen auch ein bisschen Straucheln, wieder aufstehen und ganz viele Glücksmomente.

So habe ich mein Blog für die immer größer werdende Liste der Elternblogs bei Brigitte Mom charakterisiert. Dank allen, die dort immer wieder fleißig Herzchen für mein Blog verteilen, gehört mein Blog zu den beliebtesten Blogs. Das finde ich toll! Deshalb darf ich nun unter allen, die hier einen Kommentar hinterlassen, ein Jahresabonnement für die Zeitschrift Brigitte Mom verlosen.

Die Verlosung endet am 14.01.2017, 24 Uhr. Die Gewinnerin oder der Gewinner erlaubt mir, die Adresse an Brigitte Mom zwecks Zusendung des Gewinns weiterzuleiten.

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für die Teilnahme! Die Gewinnerin wurde von mir benachrichtigt. 


Viel Glück!



Montag, 9. Januar 2017

Ein hyggeliges Wochenende


Unser Wochenende stand ganz im Zeichen von Hygge. Über das dänische Gefühl, ja die Lebensphilosophie, von Gemütlichkeit, Geborgenheit und Gemeinschaft habe ich im neuen gleichnamigen Buch "Hygge"* von Meik Wiking gelesen. Das Buch ist einfach perfekt für ein gemütliches Wochenende zu Hause. Draußen Glatteis, drinnen Kerzen, Kuscheldecken, Leckereien und Zusammensein. Das hat mir so ein "Schnurrrrrrrrrr"-Gefühl gemacht.

Fast die ganze letzte Woche haben wir gebraucht, alle Weihnachtsdekorationen abzuräumen. Baum abschmücken, Wohnung saugen, Räuchermännchen verpacken, da gab es einiges zu tun. Zuletzt verschwanden der Herrnhuter Stern und die Fenstersterne. Nun ist alles schön leer und weit und irgendwie beruhigend.

Um das hyggelige Gefühl des Wochenendes noch zu steigern, habe ich einen dänischen Traumkuchen gebacken. Drømmekage heißt der in Dänemark und ist der perfekte Kuchen für den süßen Zahn. Der Rührteig wird ganz lange geschlagen und ist deshalb schön fluffig. Oben drauf ist eine knusprige Karamellmasse mit Haferflocken. Ein Traum eben. Gefunden habe ich das Rezept im ebenfalls sehr empfehlenswerten Buch "New Nordic - Das Kochbuch"* von Simon Bajada. Auch ein sehr schönes Buch für einen gemütlichen Schmöker-Tag.

Gefreut habe ich mich sehr über liebe Leserinnenpost! Auch über mehrere schöne E-Mails und viele nette Kommentare durfte ich mich freuen. Vielen Dank! In den nächsten Tagen gibt es deshalb noch eine kleine Verlosung. Schaut gerne wieder rein!




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Donnerstag, 5. Januar 2017

Alles auf Anfang


Das neue Jahr hat angefangen und alles ist noch so frisch. Noch ungewohnte Jahreszahl, unbeschriebene Kalenderseiten, ungelesene Bücher, ungewisse Zukunft. Die Weihnachtsdekoration ist abgeschmückt, der Baum ist raus, neue Farbtupfer sind noch nicht da.

Nicht mehr.

Noch nicht.

Einige Pfeiler im Jahreslauf stehen fest und darauf freue ich mich. Feste und Familienzeit. Ein großer Teil trägt aber noch ein Fragezeichen. Ich schwebe und warte auf ein Zeichen. Ich horche in mich rein und mir bleibt nur, abzuwarten. Das Gedankenkarussell fährt seine Runden. Die Blogblockade hat mich im Griff. Ich kann noch nicht darüber schreiben und merke, wie mir diese Art des Ausdrucks fehlt. Ich habe mir aber vorgenommen: Alles wird gut!

Auf dem Weg zur Post habe ich heute einen Abstecher zum nahegelegenen kleinen See gemacht. Obwohl es schon 11 Uhr war, stand die Sonne richtig tief. Ich stellte mich eine Weile in ihren Schein, schloss die Augen und atmete tief ein. Kurz nur, denn es war sehr eisig heute. Dann bin ich schnell nach Hause geradelt und habe bei einer Tasse Tee in meine Zeitschrift reingeblättert. Vielleicht hätte ich mir auch Blumen kaufen sollen.






Sonntag, 1. Januar 2017

Hallo 2017! Hallo Januar!

Hallo 2017! 

Ich wünsche allen, die mich und meine Familie hier begleiten, ein wunderbares neues Jahr mit viel Gesundheit, Zufriedenheit und Glück!

Wir haben gestern einen ruhigen Abend gehabt. Nachdem die Kinder beim Nachbarsjungen zur Kinderdisko waren, haben wir alle zusammen Raclette gemacht. Danach waren wir auf der Terrasse und haben Knallerbsen geworfen und Wunderkerzen geschwenkt. Die Blicke des Adventsjungen beim Anblick der Britzelsternchen, hach! Dann sind die Kleinen alle ins Bett gegangen und waren später unweckbar. Der Liebste und ich machten es uns gemütlich und waren schließlich gegen Mitternacht im Bett. Die Böllerei draußen war wieder schlimm, aber gegen 4 Uhr konnte ich endlich unser Schlafzimmerfenster wieder öffnen für Schlaf an der frischen Luft.


im Januar ...

möchte ich die Wohnung abschmücken und die Leere genießen
verschicke ich noch ein bisschen Neujahrspost
freue ich mich auf ein großes Paket von Kähler, wo ich einen Preis gewonnen habe
gehe ich gleich morgen wieder arbeiten
hat der Liebste noch Urlaub
finden in der Grundschule Lernentwicklungsgespräche statt
melden wir das Mutzelchen im Gymnasium an
fährt der Große erst weg und kommt Ende des Monats schon wieder
findet der Abschlusstermin meiner Weiterbildung statt
dann bin ich offiziell "Fachkraft für Naturerlebnispädagogik" :-)
sehne ich unseren Kurzurlaub in Kühlungsborn herbei
freue ich mich doll auf Herzmenschen



Samstag, 31. Dezember 2016

Am Jahresende...


... haben wir gestern noch einen sehr schönen Ausflug ins Museumsdorf Volksdorf gemacht. Nach so vielen Tagen alle zusammen in einer Wohnung ist es schonmal nötig, sich draußen die Beine zu vertreten und frische Luft zu atmen. Das ist immer das allerbeste Rezept, wenn wir uns etwas auf den Keks gehen. Obwohl es schon mittags war, stand die Sonne so tief, dass sie uns die ganze Zeit direkt in die Augen blendete. Weil es gefroren hatte, glitzerten Gräser, Blätter und Zweige mit ihrem Raureifschmuck. Davon kann ich nie genug haben!

Im Museumsdorf wurden gerade die wunderschönen Pferde der Rasse Schleswiger Kaltblut geputzt. Wir kamen mit dem Mann, der seit vielen Jahren ehrenamtlich im Museumsdorf arbeitet, ins Gespräch. Die Pferderasse ist vom Aussterben bedroht, weil es irgendwann keine Verwendung mehr für Arbeitspferde gab. Die Pferde aus dem Museumsdorf verrichten aber auch heute noch verschiedene Arbeiten, z.B. im nahegelegenen Wald, und holen so die Kosten für Futter und Unterhalt wieder rein. Die Rasse ist sehr ruhig und freundlich, was wir auch beobachten konnten.

Silvester ist bei den fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht so beliebt, weil die Reetdächer der historischen Gebäude natürlich durch Silvesterraketen und Böller ziemlich gefährdet sind. Deshalb feiern alle zusammen direkt im Museumsdorf und eine Person ist immer draußen und beobachtet die Häuser. Ich bin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar, dass durch ihre Arbeit so ein Kleinod wie das Museumsdorf überhaupt existiert. Wir haben uns nun entschieden, im neuen Jahr Mitglied im Museumsverein zu werden, um die Arbeit wenigstens ein bisschen zu unterstützen.

Wir drehten dann weiter unsere Runde durchs Museumsdorf und waren fast die einzigen Besucher. Es war schön still. In einem Haus war eine sehr hübsche historische Weihnachtsstube aufgebaut, wir konnten sie durchs Fenster sehen. Da stand ein Weihnachtsbaum, geschmückt mit Strohsternen. Auf dem Boden war altes Spielzeug zu sehen und der Tisch war eingedeckt mit Porzellan und einem Gugelhupf. Dann besuchten wir noch die Ziegen und kamen an den Bienenstöcken in ihrer Winterruhe vorbei. Und als wir schön durchgefroren waren, gingen wir in die nächste Pizzeria und aßen dort zu Mittag. Ein schöner vorletzter Tag 2016.













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