Dienstag, 28. Februar 2017

Lass den Frühling rein!


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Als ich die neuen frühlingshaften Angebote von Tchibo sah, träumte ich mich gleich davon. Ich sah helle Morgensonne, die durch sanft wehenende Vorhänge scheint. Ich hörte Vogelzwitschern. Ich sah den Liebsten und mich in der blumigbunten Bettwäsche liegen. Dampfende Kaffeebecher in der Hand und Kerzen dazu. Gemütlich würden wir in den Frühlingstag starten.

Haha, ein schöner Traum! Wer eins, zwei, drei oder mehr Kinder hat, weiß, solche Morgen sind superselten. Sehr wahrscheinlich sind die Kinder vor uns wach und fragen nach Essen und Trinken oder rufen "Kannst du mal mein Auto reparieren?" oder "Der hat mich geärgert!"... Oder sie liegen gleich mit in unserem Bett, einen großen Stapel Vorlesebücher dabei. Das ist gemütlich, keine Frage. Heißer Kaffee im Bett geht dann aber eher nicht. Und Kerzen auch nicht.

Da haben wir uns lieber alle zusammen am Tisch getroffen und eine Müsliparty gefeiert. Denn Müsli geht immer und kommt bei allen gut an. Jetzt im Frühling verlangt es uns nach leichterer Kost als in den Wochen davor. Ich habe mein altbewährtes Knuspermüsli mit wenigen Zutaten gebacken. Das ist superlecker und macht satt.

Zusammen mit verschiedenen Obstsorten und Joghurt und Milch war das ein prima Familienessen. Auf der wunderschönen weißen Tischdecke mit Lochstickerei kommt das bunte Blumendekor des Geschirrs aus der neuen Tchibowelt gut zur Geltung. Die Tischdecke ist genau mein Fall, sie ist elegant, aber mit ihrem festen Baumwollstoff nicht zu fein. Ich sehe damit noch viele herrliche Feste vor mir.

Die Schüsseln sind richtig groß. Da passt viel Müsli mit Obst rein, oder auch mal Pudding oder Knabbereien für den Filmabend. Sie strahlten zusammen mit meiner Blumendekoration um die Wette. Ich mag es, einzelne Blüten in kleinen Flaschen auf dem ganzen Tisch und auch in der Wohnung zu verteilen. Noch mehr schöne Tipps für Frühlingsdekorationen findet man hier bei Tchibo. Der Mini-Maibaum für den Tisch ist super! Den bastele ich bestimmt nach.

Das Müsli und das Obst war übrigens schnell weggefuttert. Ich freue mich auf den Frühling, wenn es endlich noch mehr leckere Obstsorten gibt. Bis dahin gucken wir uns noch ein Weilchen die bunte Frühlingswiese auf der Bettwäsche an und träumen ein bisschen vom nahen Frühling.


Vielen Dank an Tchibo für die blumige Kooperation!













Montag, 27. Februar 2017

Unser Wochenende

Heute Morgen sind die Kinder ohne Wecken knallewach um 6:30 Uhr aus ihren Betten gesprungen. Heute wird nämlich in Kindergarten und Schule Fasching gefeiert. Dementsprechend aufgeregt waren die Kinder. Das ganze Wochenende schon.

Am Sonnabend haben wir ausgeschlafen. Oh, nur ich. Die Kinder sind gewohnheitsgemäß schon früh wach. Und der Liebste steht schon um 7 Uhr auf, um zum Markt zu fahren. Den Adventsjungen nimmt er mit. Sie erledigen den Wochenendeinkauf und bringen frische Brötchen mit.

Nach dem Frühstück beschließen wir, den Flohmarkt in der Schule zu besuchen. Der ist immer sehr begehrt in der gesamten Nachbarschaft und sehr gut besucht. Schwangere dürfen schon 30 Minuten vor Öffnung hinein, um in Ruhe einzukaufen. Dazu hätte ich aber eher aufstehen müssen. Beim nächsten Mal nehme ich das Angebot auf alle Fälle in Anspruch. Dann wird sich unsere Tendenz, die wir letzte Woche von meiner Ärztin erfahren haben, auch auf alle Fälle bestätigt haben :-)

Beim Flohmarkt ist es rappelvoll. Die Kinder haben ihr Taschengeld dabei und werden magisch angezogen von dem Extraraum, der bis oben mit Spielzeug gefüllt ist. Da heißt es, schnell sein. Der kleine Bruder und der Adventsjunge finden identische Boote von Playmobil. So ein Glück! Sie werden damit das ganze Wochenende wunderbar miteinander spielen.

Das Mutzelchen findet ein günstiges Spiel für die kleine Nintendo Spielekonsole. Sie hat nun einen virtuellen Hund, um den sie sich kümmern kann. Ein paar Bücher haben wir auch noch gefunden. Am längsten hat bei unserem Flohmarktbesuch das Anstehen an der Kasse gedauert. Die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen haben eine tolle Arbeit geleistet.

Mittags gibt es, wie immer samstags, Nudeln. Mögen wir alle zu gerne. Ich mache ein Nickerchen. Der kleine Bruder wird von Freunden zum Spielen eingeladen. Das Mutzelchen und der Adventsjunge spielen bei uns. Am Nachmittag gibt es eine Müsliparty mit Knuspermüsli, die ich vorbereitet habe. Darüber werde ich noch berichten.

Der Rest des Tages wird faul und gemütlich. Als am Abend alle Kinder im Bett sind, schauen der Liebste und ich Doctor Strange* mit Benedict Cumberbatch und Tilda Swinton. Auf DVD erscheint der Film erst nächste Woche, bei Amazon Video ist der Film aber schon zu sehen. Ich bin sonst kein Marvel-Fan, aber dieser Film ist doch ganz unterhaltsam.

Am Sonntag schlafen wir aber richtig aus. Die Kinder spielen ruhig in ihren Zimmern und gönnen dem Liebsten und mir eine morgendliche Kuscheleinheit. Als der Liebste mit dem Adventsjungen Brötchen holt, bereite ich den Frühstückstisch vor. Am Wochenende zelebrieren wir das richtig und machen es uns extra schön. Es gibt Hörnchen und Saft und Obst und wir lassen uns viel Zeit.

Vorher schreibt der Adventsjunge noch seinen Wunschzettel aus der Zeitschrift mit Feuerwehrmann Sam ab. Er hat zwar erst im Dezember Geburtstag, aber man kann nicht früh genug damit anfangen.

Zwischen Frühstück und der "Sendung mit der Maus" streiche ich eine Wand in Mutzelchens Zimmer. Die Farbe hat sie sich schon vor einiger Zeit ausgesucht, nun endlich soll sie an die Wand. Der Liebste rückt das Bett von der Wand und ich lege los. Gefällt mir sehr gut!

Nach der "Sendung mit der Maus" koche ich Hühnerfrikassee. Wir essen Reis dazu. Nach der Mittagspause sind ganz plötzlich alle Kinder zu Spielbesuchen eingeladen. Der Liebste und ich haben sturmfreie Bude! Wir räumen in Ruhe ein bisschen auf und treffen uns dann auf dem Sofa, wo wir mitten am Tag eine Folge unserer aktuellen Serie auf Netflix sehen. Fühlt sich herrlich verwegen an!

Am Abend sind alle Kinder wieder da. Wir legen die Faschingskostüme zurecht und sie schlafen recht schnell dem Faschingsmontag entgegen.


Noch mehr Einblicke in Familienwochenenden sind bei Susanne versammelt.



Wunschzettel

Sonntagsfrühstück



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Freitag, 24. Februar 2017

Frühling liegt in der Luft!

Als ich heute Morgen nach dem Wegbringen der Kinder einkaufen war, regnete es und alles war grau. Es gibt da eine Stelle am Wegesrand, da blühen jedes Jahr die Schneeglöckchen zuerst. Im Regen waren sie noch geschlossen.

Dann, mittags, wurde es plötzlich hell. Die Wolken hatten sich verzogen und die Sonne strahlte von einem hellblauen Himmel. Ich schnappte mir schnell meine Kamera und besuchte die Schneeglöckchen erneut. Ein bisschen zerzaust sahen sie noch aus, aber wunderschön.

Endlich Frühling!



Mittwoch, 22. Februar 2017

Ich liebe Zähneputzen!



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Ich liebe Zähneputzen! Ja wirklich! Ich mag es, mir neue Zahnbürsten zu kaufen, ich habe immer einen Vorrat in der Schublade. Ich probiere gerne verschiedene Zahnpasten aus und putze mir manchmal mehrmals am Tag die Zähne. Ich liebe meine Zähne und sie sind mir sehr wichtig. Der Zahnarzt hat mir seit Jahrzehnten nichts mehr getan.

Dabei putze ich meine Zähne schon immer ganz altmodisch mit einer normalen Handzahnbürste. Ohne besondere Borsten oder sonstigen Schnickschnack. Ab und zu Zahnseide dazu. Fertig.

Neulich bekam ich ein Päckchen zugeschickt. Happy Brush stand drauf. Nanu, hatte ich doch gar nicht bestellt?! Drin eine nette Nachricht und eine neue Schall-Zahnbürste nur für mich. Na wenn ich sie schon mal habe, kann ich sie ja auch ausprobieren.

Und nun putze ich meine Zähne seit vier Wochen nur noch mit meiner neuen Happy Brush. Meine Zähne sind glatter als je zuvor. Die kleine dunkle Stelle da am Eckzahn ist verschwunden. Erstaunlich!

Die Borsten fühlen sich sehr angenehm an, auch am Zahnfleischrand. Praktische Indikatorborsten zeigen mir, wann ich den Bürstenaufsatz wechseln soll. Der eingebaute Timer läuft zwei Minuten. Manchmal mache ich danach noch ein bisschen weiter, so viel Spaß macht mir das Putzen mit der Happy Brush.

Sogar der Liebste, der als Technik-Freak schon seit Jahren diverse elektrische Zahnbürsten besitzt, ist sehr angetan von der schönen und schlichten Schallzahnbürste. Er durfte den zweiten Wechselkopf meines Starter-Kits haben. Bald bekommt er seine eigene ;-)

Die Zahnpasta ist angenehm minzig und ohne bedenkliche Inhaltsstoffe. Und der Akku hält nun schon fast vier Wochen, ohne dass ich aufladen musste. Die Happy Brush nebst Zubehör gibt es nur im Internet zu einem, im Vergleich mit anderen Modellen, recht günstigen Preis. Schaut Euch gerne auf der Seite des sympathischen Unternehmens um!

Weil mir die Zahnbürste so gut gefällt, wollte ich gerne darüber berichten. Unter meinen Leserinnen und Lesern darf ich nun zwei Starter-Kits der Happy Brush verlosen. Alle, die bis zum 25.02.2017, 24 Uhr, einen Kommentar hinterlassen, wandern in den Lostopf. Die Gewinnerinnen oder Gewinner werden von mir persönlich benachrichtigt und erhalten von mir einen Gutscheincode für den Shop von Happy Brush.

Viel Glück!



Montag, 20. Februar 2017

Alltagsschnipsel




Hallo, ich bin noch da! Im Moment vernachlässige ich "mein Internet" sträflichst. Ich bin zur Zuschauerin geworden. Die Tage scheinen so lang und sind doch so schnell vorbei, ohne dass ich großartig produktiv war. Ich pendle zwischen Kindern und Haushalt und bin hauptsächlich müde. In den Nächten liege ich bis zu zwei Stunden wach. Gedanken kreisen oder das Baby stupst (juhuuu) und dann bin ich zu aufgeregt.

Als letzte Woche die Sonne durch unsere Fenster schien, offenbarten die Scheiben ihr schmutziges Geheimnis. Oje. Zum Glück geht das Fensterputzen mit dem Fenstersauger* superschnell. Drei Jahre habe ich das Teil nun genau und es ist jeden Cent wert. Das Abkratzen von Tesafilmrückständen auf den Scheiben hat am längsten gedauert. (Bestimmt gibt es da einen Trick.)

Dann ist das Wetter auch noch so trübe, dass wir gar nicht rauskönnen. Ich würde so gerne etwas im Gärtchen machen. Ich habe neue Weidenzäune bestellt und möchte alles hübsch und bunt machen.

So müssen wir es uns noch ein Weilchen drinnen gemütlich machen. Heute saß ich neben dem Adventsjungen und schaute zu, wie er mit Wasserfarben ein Meer malt. So langsam entdeckt er seine kreative Ader, was ich sehr spannend finde.

In den nächsten Tagen habe ich eine kleine Verlosung vor. Schaut gerne wieder rein!



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Samstag, 18. Februar 2017

Dieser Moment...

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.


Idee: Soulemama

Mittwoch, 15. Februar 2017

Hallo Augustbaby!

Ich höre das Rauschen der Dusche nebenan im Badezimmer. Der Liebste ist schon aufgestanden. Ich bin gerade aufgewacht und liege noch im Dunklen in meinem Bett. Ich dämmere ein bisschen vor mich hin und warte auf den Morgenkuss des Liebsten.

Stups.

Da! Ein freudiges Kribbeln durchfährt mich. Plötzlich bin ich hellwach. Ich habe heute mein Kind in meinem Bauch gespürt! Ganz eindeutig! Seit der letzten Woche hatte ich ab und zu schon das Gefühl, gaaaaanz zart etwas zu bemerken. Aber ich habe es noch nicht zuordnen können. Oder wollen. Denn ich bin immernoch in Lauerstellung. So ganz kann ich dem Frieden noch nicht trauen. Am liebsten würde ich bei jedem Ziepen in meinen Bauch blicken können, um zu sehen, ob das Krümelchen noch lebt. Deshalb bin ich so froh und dankbar für diesen Stupser.

Mir fehlt meine Hebamme, die im Urlaub ist. Erst Ende März macht sie wieder einen Hausbesuch. Ich denke, sie könnte mir helfen, mich zu beruhigen und meine zwiespältigen Gefühle in Einklang zu bringen. Ich befinde mich nun mitten in der 15. Schwangerschaftswoche. Ich würde mich so gerne noch mehr freuen und es ganz realisieren.

Denn mir geht es bis auf die psychischen Sorgen ganz gut. Mein Bauch wird langsam ein Stückchen unter meinem Bauchnabel etwas runder und fester. Im Liegen oder wenn ich die Beine anziehe, ist da tatsächlich etwas im Weg. Mein Geruchssinn ist sensationell. Gestern befüllte der Liebste in der Küche die Kaffeedose mit neuen Kaffeebohnen. Ich habe das zwei Zimmer weiter gerochen. Heute war ich auf dem Wochenmarkt. So viele Gerüche! Gute wie weniger gute.

Letzte Woche zeichnete der Adventsjunge mich mit dem Baby im Bauch. Er zeichnet erst seit Kurzem überhaupt solche Kopffüßler. Nun hat zwischen Kopf und Füßen mein Bauch Raum eingenommen. Mit einem wertvollen kleinen Bewohner. Dem Augustbaby 


Sonntag, 12. Februar 2017

12 von 12 im Februar

Heute ist wieder 12 von 12. Schon wieder! Ich habe das Gefühl, seit dem letzten Mal ist die Zeit nur so verflogen. Was ich im Moment sehr begrüße.

Ich wache noch vor den Kindern um 6:30 Uhr auf. Gestern Abend haben wir mit dem Mutzelchen und dem kleinen Bruder einen Filmabend gemacht. "Findet Dorie"* gibt es jetzt auch fürs Heimkino.

Gegen 7:30 Uhr höre ich Kindergetrappel. Die beiden Jungs schleichen sich in Mutzelchens Zimmer, wo sie alle drei das zum Film passende Hörbuch hören und sich dazu auch das Buch anschauen. Der Liebste und ich genießen unsere Sonntagmorgenkuschelzeit im Bett. Ganz gemächlich stehen wir irgendwann auf.


Die Lavendeldusche von Weleda kann ich im Moment am besten riechen.


Der Liebste und der Adventsjunge gehen frische Brötchen holen. Ich decke den Tisch und stelle Kerzen dazu weil es draußen gar nicht richtig hell wird. Weil ich schon weiß, dass unser Sonntag ganz ruhig und ereignislos wird, mache ich einfach zwei Fotos vom Frühstückstisch, damit ich meine 12 Bilder heute voll kriege ;-)



Am Vormittag probiert das Mutzelchen zum ersten Mal meine Nähmaschine aus. In der Schule hat sie ein halbes Jahr einen Nähkurs belegt und kennt sich schon ganz gut aus. Heute näht sie kleine Körnerkissen und Lavendelsäckchen.


Kuscheln unter Brüdern...


... und Beobachten der Nähfortschritte.


Nach der "Sendung mit der Maus" spielen die Kinder in ihren Zimmern. Der Liebste und ich bereiten das Mittagessen vor. Heute gibt es Königsberger Klopse mit Kartoffeln. Es schmeckt allen sehr gut.


Nach dem Mittagessen mache ich in meinem Bett ein Nickerchen. Der Liebste schaut mit den Kindern einen Kinderfilm. So sieht unser Wochenendsofa aus.


Am Nachmittag ist wieder Spielen und Faulenzen angesagt.


Ach doch, ein bisschen Arbeit muss sein. Der Kleiderschrank vom kleinen Bruder bedarf einer Sortierung. Hinterher ist wieder Luft. Einige Sachen wandern in den Keller oder gleich nach nebenan in den Schrank des Adventsjungen.


Währenddessen faltet der Liebste zwei Waschmaschinenladungen weg und legt mir meine Sachen auf meinen Nachttisch.

Jetzt ist noch Badezeit für die Kinder. Danach will der kleine Bruder einen Schnittchenteller für alle machen, der auf dem Sofa verspeist wird. Wenn die Kinder im Bett sind, haben der Liebste und ich Teezeit auf dem Sofa. Das war ein schöner fauler Tag!

Noch mehr Tageseinblicke sind wie immer bei Caro versammelt.


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Freitag, 10. Februar 2017

Dänischer Traumkuchen


Im Urlaub in Dänemark gehen wir so gerne in eine Bäckerei! Wir stehen dann vor der Auslage und können uns gar nicht entscheiden. Die vielen süßen Teilchen sehen zu verführerisch aus. Was da alles genau liegt, wissen wir meist gar nicht. Wir kaufen dann einfach eine bunte Auswahl und probieren uns durch. Ziemlich süß und auch etwas mächtig sind die Kuchenteilchen in Dänemark.

Als ich neulich im Januar das Buch "Hygge" durchgeblättert hatte, hatte ich Lust auf dänischen Kuchen. Schnell und einfach sollte er sein. Ich suchte mir den jütländischen Drømmekage, Traumkuchen, aus und buk ihn. Er war wirklich ein Traum! Fluffiger geht es nicht und die Karamellkruste ist mal was Neues. Aber der Kuchen war total süß, obwohl ich schon weniger Zucker, als im Rezept angegeben, verwendet hatte. Es ist sogar Kuchen übriggeblieben, was bei uns so gut wie nie vorkommt.


So profitiert meine Familie heute von einem neuen Versuch, den Traumkuchen wirklich traumhaft hinzubekommen. Ich habe den Zucker nochmals reduziert. Jetzt schmeckt der Kuchen uns allen. Das Rezept habe ich dem Buch "New Nordic - Das Kochbuch"* entnommen. Es gibt verschiedene Varianten des Rezepts. In dem Buch werden Gerstenflocken vorgeschlagen. Oft werden für die Kruste auch Kokosraspeln verwendet. Der Adventsjunge hat mir heute beim Backen geholfen.


Zutaten für den Teig:

3 Eier
280g Zucker (ich habe nur 200g verwendet)
2 Pckg. Vanillezucker (2 Esslöffel selbstgemachter Vanillezucker)
300g Mehl
3 Tl Backpulver
90g zerlassene Butter
200ml Sahne (200ml Milch tun es auch)

Zutaten für die Karamellkruste:

180g Butter
300g brauner Zucker (ich habe nur 200g verwendet)
60ml Milch (weil ich weniger Zucker hatte, brauchte es noch einen Schwapp Milch zusätzlich)
150g Haferflocken


*  Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Rührgerät 10 Minuten aufschlagen (ja wirklich, der Eierschaum ist das Geheimnis des fluffigen Teigs!)

*  Mehl und Backpulver vermischen und in den Eischaum sieben

*  die zerlassene Butter und die Milch dazugeben und alles nur ganz kurz verrühren, damit der Schaum nicht zerfällt

*  den Teig in eine gefettete Form geben (Springform, dann wird der Kuchen hoch, ich habe diesmal meine Glasform von Pyrex verwendet, dann wird der Kuchen etwas flacher)

*  bei 190° (Umluft 170°) ca. 40 Minuten backen, bei flacheren Formen kürzer

*  kurz vor Ende der Backzeit das Topping zubereiten: alle Zutaten in einem Topf verrühren und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Masse anfängt, zu kochen

*  die Form aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 220° (Umluft 200°) erhöhen

*  die Karamellmasse auf dem Teig verstreichen und weitere 5 bis 7 Minuten backen bis die Kruste an den Rändern etwas braun ist

*  wenn der Kuchen abgekühlt ist, ist die Kruste fest und kann geschnitten werden


Im Buch wird zum Servieren Schlagsahne oder Vanillesauce empfohlen. Uns hat der Kuchen auch ohne weitere Zutaten sehr gut geschmeckt. Fruchtig frisch wird der Kuchen bestimmt mit Blaubeeren im Teig. Oder Kirschen? Vielleicht beim nächsten Mal...










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