Montag, 10. Februar 2014

Gesehen: Mandela

Der Teenie und ich waren gestern zusammen im Kino. Habe ich am Leben Nelson Mandelas von klein auf ein wenig Anteil genommen, so hat mein 15jähriger Sohn nicht mehr soviel davon mitbekommen. Deshalb war es mir ein Anliegen, mit ihm diesen Film, basierend auf der Autobiographie von Nelson Mandela, zu sehen.

Es ist ein sehr aufwühlender Film. Wir begleiten Nelson Mandela von seinem Initiationsritual vom Kind zum Mann in seinem Stamm bis zu dem Augenblick, an dem er als neuer Präsident Südafrikas vor sein Volk tritt. Dazwischen passiert so viel, es hätte für zehn Leben gereicht. Natürlich kann ein Film in 140 Minuten nur ansatzweise das Leben dieser Persönlichkeit nachzeichnen. Vieles wird zu schnell abgehakt. Aber es wird deutlich, dass Nelson Mandela nicht nur ein Held sondern ein Mensch mit Fehlern war. Und mit großer Hoffnung auf Versöhnung. Die Bilder der Gewalt des Rassenkrieges sind brutal und schonungslos.

Die Schauspieler sind großartig. Bilder, Farbstimmung und Musik - alles trägt dazu bei, dass man diesen Film nicht so schnell vergisst. Über allem steht die traurige Erkenntnis, was Menschen Menschen antun können. Damals wie heute. Ein empfehlenswerter Film.


1 Kommentar:

  1. Guten Morgen aus dem Rheinland -
    du hast ein wunderbares Bild zu deinem Artikel gewählt - besser hätte es nicht sein können. Ja, Nelson Mandela - auch ich habe ihn sehr verehrt - und war mehr als glücklich während unserer Südafrika-Rundreise 1995, Mandela in seinem Amtsitz in Pretoria privat zu treffen - das wird mir immer in Erinenrungbleiben - es war und ist noch heute ein ganz wunderbarer Moment gewesen.
    es grüßt *rena*

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