Dienstag, 15. Juli 2014

Tops und Flops für die Babyzeit

Der Adventsjunge ist nun kein Baby mehr. Er rennt und klettert wie verrückt, er isst mit uns mit, beginnt zu sprechen und wird immer selbstständiger. Gerade habe ich alle Flaschen und viele Babyutensilien zum vierten Mal wieder in den Keller geräumt. Zeit für meine ganz persönliche Liste der Tops und Flops für das erste Jahr mit Kind.

Vier mal habe ich die Zeit mit einem Baby sehr genossen. Kleine und große hilfreiche Dinge haben mir dabei geholfen. Gerade im Hinblick auf meinen Rücken sind mir einige Dinge wichtig gewesen.
Solch eine Liste wird in jeder Familie anders ausfallen und hängt ganz von den persönlichen Vorlieben ab. Manche kommen mit weniger aus, manche brauchen ein bisschen mehr. Vielleicht ist es in anderen Familien sogar ganz umgekehrt. Für Babys kann man ziemlich viel Geld ausgeben. Manche Investitionen lohnen sich. Man kann in jedem Fall sehr gut auf gebrauchte Dinge zurückgreifen. Die Babyzeit ist viel zu kurz.

Mir ist sehr bewusst, dass ich an einem privilegierten Ort der Welt lebe und einige Annehmlichkeiten nutzen darf. Wirklich, wirklich brauchen tut man für ein Baby im Grunde nur sehr wenig.

Top:

* die Kosten für eine eigene Hebamme Ganz oben! Für mich die allerbeste und nachhaltigste Investition für jede Schwangerschaft, für jede Geburt und für jedes Wochenbett. Ohne diese Frauen wäre ich nicht so gelassen und gestärkt durch diese Zeit gegangen. Davon haben alle Familienmitglieder profitiert. (Nachtrag: die Kosten für die Vor- und Nachsorgen übernehmen die Krankenkassen. Das steht jeder Familie zu. Wir selbst haben lediglich die Kosten der Rufbereitschaft übernommen.)

*  ein Beistellbettchen das hatte ich erst beim zweiten Kind, aber fand es sehr praktisch um meine Kinder in der Nacht zu beruhigen, ohne aufzustehen, ihnen den Schnuller wieder zu geben und um Händchen zu halten. Die allererste Zeit lagen unsere Babys beim Schlafen immer zwischen uns oder sogar in meinem Arm. Irgendwann kam aber immer der Zeitpunkt, wo wir es nicht mehr so nah brauchten. Dafür war das Beistellbett ideal. Wir haben dieses hier*, was für unsere Zwecke gut funktioniert hat. Allerdings haben wir eine bessere Matratze dazugekauft. Alle meine Kinder haben anfangs auf einem kurzflorigen Schaffell gelegen. Egal wo, ob anderes Zimmer, Sofa oder Urlaub, das Fell war immer mit dabei und vermittelte Vertrautheit.



*  ein schlichtes Gitterbett  wir hatten immer nur gebrauchte Betten, was für uns völlig ausreichend war. Der Vorteil an gebrauchten Betten ist, dass eventuelle Schadstoffe vom Lack schon ausgedünstet sind. Ein höhenverstellbarer Lattenrost war für den Anfang ganz praktisch, Schlupfsprossen schön fürs ältere Kind. Die Größe 70x 140cm hält ziemlich lange, bis die Kinder sicher in ein großes Bett umziehen können. Alle unsere Kinder haben sich am Bettrand mit ihren Mausezähnchen verewigt. Auch ein Gitterbett dieser Größe lässt sich übrigens als Beistellbett umfunktionieren.

*  ein Platz zum Wickeln und Pflegen Babys privater Ort muss gar kein fix und fertiger Wickeltisch sein. Beim Großen hatte ich eine selbstgezimmerte Platte, die auf einer Kommode lag, später hatten wir im Bad ein großes Brett aus dem Baumarkt an der Wand befestigt und mit zwei robusten Holzlatten an der Vorderseite abgestützt. Drumherum wird die Kleidung und Pflegemittel aufbewahrt. Einen speziellen Kleiderschrank gab es dabei nie, sondern Körbe mit Schildchen für die verschiedenen Inhalte oder Schubladen. Ein Wickelplatz ist für mich ein sehr intimer Ort. Hier wird nicht nur gewickelt sondern auch massiert, gecremt und viel mit dem Baby kommuniziert. Rückenfreundlich für uns Eltern.



*  ein Kinderwagen ein Kinderwagen, der zu uns passt, sollte eine besonders große Liegewanne und einen bequemen Sportsitz haben, robust sein, damit er auch Einkäufe tragen kann, sehr gut gefedert sein und große Reifen haben, damit wir damit im Wald, am Strand und im Schnee gut fahren können. Stichwort: Komfort für das Kind und für uns Eltern. Deshalb haben wir uns an die schwedische Marke Emmaljunga gehalten, die bietet das alles. Praktisch war der Geschwisterklappsitz, in dem das erst 20 Monate alte Mutzelchen saß, als der kleine Bruder geboren wurde. Wegen des hohen Wiederverkaufswertes haben wir uns für einen neuen Wagen entschieden, das Ausstellungsmodell war sogar etwas günstiger. Fürs Auto haben wir uns später noch den kleinen faltbaren Quinny * dazugekauft. Dort lässt sich die Autobabyschale einfach und schnell draufklicken.



*  eine Tragehilfe ich hatte ein Tragetuch, einen Glückskäfersack, einen Ergo- Carrier, eine Manduca und einen Sling. Alle diese Tragehilfen hatten ihre Berechtigung. Ich habe nicht viel getragen, aber wenn, dann war es immer sehr praktisch. Mit den fertigen Tragehilfen kam ich persönlich besser zurecht, als mit dem langen Tuch.

*  ein guter Fußsack aus echtem Fell mit abnehmbarer Oberseite. Unser Fellsack hält nun schon fast 16 Jahre und ist praktisch wie neu. Eine Unterlage aus Schaffell kühlt im Sommer und wärmt im Winter und ist einfach superbequem fürs Kind.

*  ein Badewannensitz  ein nettes kleines Teil, das ich gerne genutzt habe, um die Kinder nach dem Bad im Waschbecken gleich in der großen Wanne zu baden, ohne Probleme mit meinem Rücken zu bekommen und ohne dass sie mir aus der Hand rutschten. Babybadewannen halten meist nicht sehr lange und stellen das Bad zu. Dieser kleine Badewannensitz * ist eine ganz gute Alternative.

*  Stokke Tripp Trapp Kinderstuhl Den und keinen anderen! Da bin ich sehr eigen. Was mir in Ferienwohnungen und Restaurants schon an unsicheren, undurchdachten Kinderhochstühlen unterkommen ist! Der älteste Tripp Trapp hält bei uns schon 15 Jahre. Alle Schrauben sitzen noch bombenfest und alles ist tiptop. Ich mag die Philosophie von Stokke, dass das Kind direkt mit am Familientisch sitzt und nicht durch ein eigenes großes Tablett von der Familie getrennt ist. Durch die vielfältigen Mitwachsoptionen sitzen Kinder jeden Alters bequem darauf, können selbst hochklettern und auch Erwachsene trägt ein Tripp Trapp locker. Erst beim Adventsjungen hatten wir den Neugeborenenaufsatz, der wie eine Babyschale ist und es ermöglicht, das Baby auch am Tisch gut im Auge zu haben.



*  ein Reisebett  nicht irgendein Reisebett. Anfangs konnten unsere Kinder unterwegs in ihrer Liegewanne des Kinderwagens schlafen. Als sie herausgewachsen waren, zogen sie ins Reisebett um. Nachdem wir uns an verschiedenen Reisebetten in Ferienwohnungen die Zähne ausgebissen haben, sie nicht zusammengebaut bekommen haben und total verzweifelt waren (und geheult haben... ähm... also ich), entdeckten wir das Reisebett * von Baby Björn. Es ist, zugegeben, etwas kostenintensiver, aber die Schonung unserer Nerven war es uns mehr als wert. Es ist ungelogen! in nur ein paar Sekunden aufgestellt und auch wieder abgebaut. Das Kind liegt auf einer weichen Matratze eben und wackelfrei auf dem Boden. Noch dazu ist das Bett sehr leicht und die flache Tasche passt prima ins Auto. Wir freuen uns jedes Mal darüber. (Schaut Euch mal das Video zum Aufbau an.)

*  ein selbstgenähtes Stofftier  die ständigen Suchanzeigen verloren gegangener Kuscheltiere vor Augen, erfand ich vor 16 Jahren den Kater Felix, ganz oben im ersten Bild. Aus ganz praktischen Gründen. Sollte mein Kind sein Tier verlieren, könnte ich selbst ein neues nähen. Alle meine Kinder lieben ihren Felix heiß und innig. Selbst Runden in der Waschmaschine und im Trockner hat das Tier schon überstanden.

*  Weleda Calendula Creme für den Windelbereich  meine Kinder waren alle sehr selten wund, aber wenn die Haut mal gerötet war, half diese Creme sofort. Auch die anderen Produkte der Pflegeserie liebe ich. Der tolle zarte Duft wird mich für immer an die Babyzeit meiner Kinder erinnern.

*  Kleidungspakete von ebay  große Kartons voller Babyklamotten, sehr günstig bei ebay ersteigert, gehören zu den besten Anfangsinvestitionen für mich. Ich hatte auf einen Schlag alles da und nicht viel Geld ausgegeben. Ein paar Lieblingsstücke habe ich einzeln dazugekauft, habe mich aber ansonsten nicht verleiten lassen, mein Herz an Strampler zu verlieren. Die Kinder wachsen einfach zu schnell raus! Ich habe übrigens, ganz ehrlich gesagt, keinen Unterschied zwischen Markenkleidung und Billigklamotten bemerkt. Manche Teile, die furchtbar günstig waren, werden nun schon vom 4. Kind getragen und manche teure Markenlabel sahen schon nach nur einem Kind ziemlich alt aus.

Flop:

*  ein Wärmestrahler für den Wickeltisch Puh! Was habe ich geschwitzt! Mein Großer ist im Dezember geboren, deshalb dachte ich, es wäre ganz schön, beim Wickeln den Platz zu erwärmen. Praktisch war es so, dass mein Kopf zuerst heiß wurde und die Wärme erst unten am Kind angelangt war, als ich schon fertig mit dem Wickeln war.

*  ein Laufstall  Nur bei einem Kind ausprobiert. Es wollte nicht rein. Dann war das sperrige Teil nur noch Ablagefläche für Spielzeug und Klamotten oder Schlafplatz für den Kater. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es bei Geschwisterkindern praktisch ist, das größere Kind im Gitter sein Lego etc. aufbauen zu lassen. So kann das kleinere Kind nichts von den Bauwerken zerstören. Brauchte ich wirklich mal kurz einen sicheren Ort für ein Kind, habe ich es in sein Gitterbett gesetzt.

*  eine Federwiege Es gab da eine Phase, da wollte mein Großer nicht schlafen. Eine Federwiege schien mir die Rettung. Also habe ich das sündhaft teure Ding bestellt. Es hing sehr dekorativ in der Flügeltür im Altbau. Nur schlafen wollte mein Kind darin nicht. Der Kater schon.

*  ein Buggy- Board  das Mutzelchen stand nur sehr ungern drauf, weil es zu sehr rumpelte und sie nicht die Ausdauer hatte, sich die ganze Fahrt über doll festzuhalten. Bordsteinkanten waren zudem problematisch.

*  ein "Windeltwister" Oh, oh! Teures Ding, teure Nachfüllkassetten, war ziemlich schnell kaputt und hat ziemlich viel Plastikmüll produziert :-/

*  ein Dufflecoat von GAP in Größe 56 Aber der war doch sooooo süß!!! In der Schwangerschaft mit dem Mutzelchen bin ich schwach geworden und habe ein süßes rotes Mäntelchen mit schwarzen Knebelknöpfen gekauft. Es wurde nie getragen, denn Minibabys brauchen keine Mäntel.


* Amazon-Partner-Link

Kommentare:

  1. Ja, diese Listen sind sehr unterschiedlich je nach Familie, aber eines ist klar: Die soooo süüüüße minikleine "Erwachsenen-Bekleidung" ist immer ein Flop. Weiß man halt als Nicht-Eltern nicht und verschenkt sowas dann auch. Dabei braucht es doch nur ein paar Strampler, Mini-Jeans drücken nur am Bauch...
    Bei uns waren Babywanne & (am Anfang nur) Badeeimer schwer angesagt, aber die standen nicht im Weg, sondern in der Badewanne. Weil wir Zwillinge haben und keine größeren Kinder, mussten wir das nicht rausräumen. Familienabhängig...
    Wie fühlst Du Dich jetzt, wenn alles in den Keller wandert, weil der kleine Adventsjunge nun groß wird? Ist es ein Abschluß oder eher ein "wer weiß..."?

    Danke für Deinen Blog! Liebe Grüße, Cloud

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  2. Auch wenn die Listen immer anders ausfallen, finde ich Sie doch hilfreich. Denn es kann sich ja jeder die passenden Informationen heraussuchen. Wir hatten auch das Beistellbett von Roba. Allerdings die große Variante. Da hat erst unsere Tochter drinnen geschlafen und dann unser Sohn. War zwar zeitweise echt eng im Schlafzimmer, aber dafür kann mein Sohn mit inzwischen fast 2 Jahren immernoch darin schlafen. Lohnende Investition gewesen :-)
    LG Christiane

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  3. Super Liste! Ganz lieben Dank! :) Da im August auch unser zweites kommt, ist der eine oder andere Tipp nochmal echt hilfreich. Leider scheint des die Geschwistersitze von Emmaljunga nicht mehr zu geben, denn für das Buggyboard ist mein "Großer" mit dann 20 Monaten wohl noch zu klein... Na, vielleicht finde ich einen gebrauchten.

    Ich werde jetzt mal langsam anfang die Sachen aus dem Keller wieder hochzuholen... ;o)

    Liebe Grüße vom Ostseekind

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    1. Unseren Geschwistersitz habe ich bei ebay ersteigert. Da gibt es immer mal wieder welche.

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    2. Google mal nach "buggypod“, vielleicht ist das ja was für Euch.

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  4. Die Liste kann ich gut unterschreiben, in den meisten Punkten haben wir genau die gleichen Erfahrungen gemacht... Für zukünftige Eltern eine ziemlich gute Orientierung. Und wo immer möglich gebraucht übernehmen statt neu kaufen ist überhaupt der beste Tipp. Bei Dingen, von denen man dachte, dass man sie UNBEDINGT braucht, tut es dann nicht so weh, wenn sich dieser Glauben als falsch herausstellt, und leider sind auch die Dinge, die wirklich hilfreich und geliebt sind, letztlich nur sehr kurz im Einsatz (unser Beistellbett hätte ich nicht eine Nacht missen wollen, aber mit fünf, sechss Monaten wurde es eng fürs Kind, das zudem ab diesem Alter die meisten Nächte seelenruhig in seinem eigenen Zimmer durchschlief...)

    Wibke

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  5. Hihi. Ich hab bei unsrem Zwerg auch eine duffelcoat gekauft. Von benetton in gr. 56. Hab ihn vor wenigen Wochen bei ebay mit Schild verkauft...so ist das :-) mein persönliches musthave sind die fleeceoverals von hoppeditz. So, das musste ich noch loswerden :-).... Anika

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  6. Hallo! Nach zwei Kindern sieht meine Liste ähnlich aus wie Deine. Allein unsere Hebammen waren wenig hilfreich (wir hatten aber auch keine Hausgeburten und wohl wenig Beratungsbedarf) und einen Badewannensitz hatten wir nicht. Dafür wird unser Buggyboard immer noch heiß und innig geliebt. Den Laufstall haben wir noch vor der Geburt des zweiten Kindes abgegeben, der wurde nie benutzt.
    Kleiderkartons schicken mir immer noch liebe Freundinnen in mehr als ausreichender Menge. Einen Wärmestrahler hatte ich bei keinem meiner Sommerlicher, sehr wohl aber den Schaffellsack.
    Ihren Preis mehr als Wert ist auf jeden Fall die Weleda-creme. Allerdings haben wir hier in der Nähe, die eine tolle Popcreme für Extremfällen selbst herstellt.
    Ich würde nicht mehr so viel Geld für einen Kombikinderwagen investieren, der wurde dafür verhältnismäßig zu schnell zu klein. Der Kleine hat jetzt mit 1 Jahr schon immer das Verdeck auf dem Kopf.
    Geliebt habe ich letzten Winter den Wetteranzug von Finkid für unsere Große, immer ganz unkompliziert warm und trocken verpackt. Für den Kleinen hatte ich Schurwollkleidung.
    Viel Spass beim Erwachsenwerden Deiner Kleinen.
    LG
    Sonja

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  7. Super Liste! Hier kommt im Januar das erste Kind und ein paar Ideen werde ich auf alle fälle übernehmen. Und das mir der Hebamme kann ich jetzt schon unterschreiben. Meine Schwester arbeitet seit 11 Jahren in diesem Beruf und da hab ich schnell gemerkt, dass das etwas ganz tolles ist.

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  8. Da sind ein paar hilfreiche Tipps für Ersteltern dabei. Wir mussten unsere Liste bei jedem Kind verändern, wobei es auch ein paar Dinge gibt, die bei allen dreien gleich geblieben sind (gebrauchte Kleidung - topp!!!). Auf einen Kinderwagen hätte ich anfangs nicht verzichten wollen, trotz dass ich schon bei den ersten beiden Kindern viel & gern getragen habe. Unsere Nummer 3 mag nun überhaupt nicht im Kiwa liegen oder tagsüber woanders als in der Trage schlafen... So steht er z.Zt, ungenutzt im Keller ;-)
    Toll finde ich ja den Neugeborenen-Einsatz von Stokke. Schade, dass ich nicht schon eher davon wusste. Jetzt lohnt sich die Anschaffung wohl nicht mehr, da Nr. 3 fast 6 Monate alt ist... Aber toll finde ich das! Und bei uns hat jedes der Kinder einen eigenen Stokke. Die nutzen sie auch jetzt als Schreibtischstuhl weiter!
    Vielen Dank für deine Liste!

    GLG von Ev

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  9. Die Fleeceoveralls von Hoppediz sind wirklich toll, die haben uns auch immer durch den Winter gebracht.
    Mit einem Schreibaby fand ich die Federwiege Gold wert, da sieht man mal wie unterschiedlich die Bedürfnisse von Kindern und Familien sind.
    Ein Kiwa hat sich bei uns gar nicht gelohnt, ich habe immer getragen, weil ich die Hände frei haben wollte. Heute nutzen wir selten mal den Buggy oder sie läuft oder wir tragen.
    Ich würde heute auch jedem für die ersten Monate tragen empfehlen und dann ab Sitzalter eine Sportwagen mit drehbarem und flach verstellbarem Sitz.

    Eine Stimme möchte ich aber noch gegen die diese MaxiCosi-Adapter für den Kiwa abgeben. Bei uns sieht man die zuhauf als Kiwa-Ersatz. Bietet sich ja auch an, schön klein, praktisch und das Kind muss nach der Autofahrt nicht umgebettet werden. Physiologisch sind die Dinger aber Mist (guckt mal hier: http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=99215&bernr=07 ) Genau so wie bei Wippen etc, ist die gekrümmte Haltung nicht optimal.
    Nur so als Tipp, weil viele die Teile echt exzessiv nutzen.

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  10. Hallo Carola, Du bringst die Sachen wieder in den Keller???? Das heißt ja, Ihr seid noch nicht komplett oder? Ich bin gespannt....
    Viele Grüße von Katrin (Gö 18)

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  11. Hallo,
    wie Katrin bin ich auch über die Aussage gestolpert, dass ihr die Sachen wieder in den Keller bringt und habe geschmunzelt. :-)
    Wir sind seit 3 Wochen zu dritt und ich hab deine Liste voller Neugier gelesen und bin gespannt wie bei uns zu gegebener Zeit die Liste ausfallen wird. Zum Heizstrahler kann ich zumindest schon sagen, die Kleine liebt ihn auch wenn ich mich jedes Mal dabei kaputt schwitze. :-)
    LG Claudi

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  12. Ich habe erst ein Kind, hatte nicht viel Geld nach der Geburt und habe einige Ausgaben gescheut, so etwa den meiner Meinung nach recht teuren Lammfell-Fussack. Ein ordentlich gefütterter hat es auch getan, die Kleine hat zufrieden drin geschlafen. Auch den Stokke-Hochstuhl finde ich ziemlich kostspielig... der vom schwedischen Möbelhaus hat es auch getan. Hätte ich zwar gerne alles gehabt, aber wenn das Geld nicht reicht, muss man sich auch nicht verrückt machen.

    Zu den Betten muss ich sagen, dass ich mit den alten Kinderbetten aus meiner Generation gute Erfahrungen gemacht habe, also das Bett, in dem ich schon als Baby geschlafen habe. Zwar ist keine Höhenverstellung möglich, aber die Seiten lassen sich bei meinem Modell heunterklappen, und es ist so stabil, dass ich mich zum Schmusen mit hinein setzen konnte.

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    1. Aber natürlich tun es auch andere Dinge. Das ist ja nur meine Liste. Ich wusste, dass ich noch mehr Kinder haben möchte und habe deshalb manche Dinge neu gekauft oder wir haben sie uns schenken lassen. Ansonsten gibt es Markensachen auch sehr oft gebraucht.

      So ein Bett mit Klappe hatte ich als Kind übrigens auch.

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    2. Ich weiß das jetzt, und ich weiß, dass du es auch so gemeint hast. Aber damals war ich schon fast unglücklich und fühlte mich rabenmuttig, weil es der Fleece-Fussack wurde - eben weil gefühlt alle Kinder um mich herum im hochwertigen Lammfell lümmelten. Dieser, natürlich eher subjektive, Druck ist immer so fies als Neu-Mami. Deshalb wollte ich das kurz ergänzen :-)

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  13. Oh ein genialer Beitrag!! Was habe ich mit dem Kopf genickt und gedacht, genau so wie bei uns auch, jedenfalls das meiste. Wir haben bisher ein Kind, dennoch macht man ja auch mit einem Kind Erfahrungen. Den Tipp mit dem Badesitz finde ich schön, wir hatten erst eine Babywanne, allerdings ja nicht lange und dann stand sie rum im Keller...
    Alles Liebe und Grüsse, ebenfalls aus HH... :D
    Steffi

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  14. Hallo!

    Danke für den schönen Beitrag. Leider funktioniert der Link zu "Kater Felix" nicht mehr, der hätte mich sehr interessiert. Können Sie den vielleicht nochmal neu verlinken?

    Herzliche Grüße
    Nikki aus Berlin

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    1. Verzeihung, den Kater habe ich mal für eine Weile verkauft, aber jetzt nicht mehr. Er ist oben im ersten Bild zu sehen.

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  15. Hallo!
    Herzlichen Dank für die tolle Liste. Wir haben auch die Kombination aus Emmaljunga Kinderwagen und dem Quinny Zapp Xtra 2. Kannst du mir einen Tipp zum Fußsack geben? Worauf muss ich achten, dass der in den Emmaljunga passt und nimmst du den auch für den Quinny? Ich würde ungern mehrere Fußsäcke kaufen...
    Herzliche Grüße aus Herford
    Mia

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    1. Der Fußsack muss 5 Schlitze haben, damit die Anschnallgurte durchpassen. Unser Schaffellsack hatte das nicht, deshalb habe ich nachträglich selber welche hineingeschnitten.

      Ich mochte unseren Fußsack gerne, weil er eine abnehmbare Oberseite hatte. So konnte das Unterteil immer im Wagen bleiben.

      Ansonsten sind die Fleecefußsäcke von Kaiser auch sehr schön kuschelig und warm.

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  16. Hallo!
    Wirklich eine super Liste! Würde ich so unterschreiben!
    Jetzt habe ich eine Frage, haben Sie den Geschwistersitz für den Emmaljunga Wagen noch? Suche schon länger danach, aber leider finde ich immer nur Angebote für einen Sitz auf den Sportwagenaufsatz. Dieser für auf die Wanne scheint "ausgestorben" zu sein.
    Wenn unser zweites Kind kommt, ist die Große erst knapp 17 Monate alt. Ein Board ist da vermutlich noch nicht zu gebrauchen ist, zudem behindert es einen selber unheimliche beim Laufen.
    Jetzt meine Frage, benötigen Sie Ihren Geschwistersitz noch, oder können sie sich eventuell davon trennen? ��

    Freundliche Grüße
    Carolin

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    1. Nein, den Sitz haben wir nicht mehr. Er ist für Wanne UND Sportwagen geeignet, da er mit dem Adapter am Gestell befestigt wird. Vielleicht hilft das weiter. Ich habe das Teil auch nur nach langer Suche bei ebay gefunden.

      Viel Erfolg und alles Gute!

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  17. Danke für die tolle Zusammenstellung. Gab es einen Grund, warum der Laufstall nicht benutzt wurde ? Wie sind deine Erfahrungen zu einem Reisebett ? wir überlegen uns die Anschaffung dieses Reisebettes: http://baby-reisebett-test.org/produkt/reisebett-fuer-baby/. Ein Nuna Reisebett Sena. Braucht man unbedingt ein Reisebett, wenn man gerne reisen möchte ?

    Liebe Grüße,
    Tamara

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  18. Hallo
    Da alles Kinder sehr individuell sind, ist auch die Meinung hinsichtlich Tops und Flops bei jedem anders, denke ich. Dennoch kann ich deiner Auflistung zustimmen! Man ärgert sich echt, wenn man am Ende Geld für nix ausgegeben hat =D Die Beschreibung der einzelnen Tops finde ich sehr persönlich und eindrucksvoll :) Schön geschrieben



    LG
    Marla
    von kombikinderwagen-test.org

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  19. ich muss schmunzeln ..selbst nach 35 jahren und 2 Enkelkindern sind die Bedürfnisse von Mutter und Kind nicht sooo verschieden ;o)
    schade das Felix nur als Bild existiert ...ein Schnittmuster wäre klasse oder Literaturhinweis...für alle Mütter oder Großmütter ,die die "Felixtradition " gern weiterführen würden!
    weiterhin behütete zeit
    oma karola

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    1. Es gibt kein Schnittmuster von dem Stofftier. Ich habe es mir selber ausgedacht.

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