Dienstag, 17. Oktober 2017

Wir testen: Seed Papilio

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Hier seht Ihr den Kofferraum unseres Autos. Den Siebensitzer haben wir uns schon zur Geburt des Adventsjungen vor fast fünf Jahren zugelegt. Da war unser Großer aber schon so groß, dass er nur noch selten mit uns einen Ausflug mit dem Auto gemacht hat und wir meistens nur drei kleine Passagiere dabeihatten. So haben wir die hintere Sitzbank nur bei Bedarf eingebaut. Dann war der Kofferraum schön groß. Da hatte auch unser alter Kinderwagen genug Platz.

Nun fahren wir aber dauerhaft mit 4 Kindern durch die Gegend und somit auch mit der Sitzbank im Kofferraum. Als Kofferraum kann man die 25 Zentimeterchen eigentlich gar nicht mehr bezeichnen.

Eine der größten Fragen vor der Geburt der Augustschnuppe war also für uns: wohin mit dem Kinderwagen im Auto?


Hier seht Ihr den Kofferraum unseres Autos mit unserem neuen Kinderwagen an Bord. Es gibt tatsächlich einen vollwertigen Kinderwagen, der sich so klein macht, dass er genau dort hineinpasst. Der Liebste hat da noch eine kleine Konstruktion mit einem Gummiseil macgyvert, damit das Gestell und die Wanne an Ort und Stelle bleiben.

Ich habe zuvor im Internet lange nach einem Kinderwagen gesucht, der unsere speziellen Bedürfnisse erfüllt. Bei Seed bin ich fündig geworden. Ich war gleich angetan von dem schlichten und modernen skandinavischen Design. Ich freue mich deshalb sehr, dass die Firma uns einen Seed Papilio zum Testen und Berichten zur Verfügung gestellt hat.


Und hier ist das gute Stück. Oh, Moment, vor dem Hintergrund ist der Wagen nicht so gut zu erkennen. Und da kann ich auch gleich eine Schwachstelle erwähnen: für Kopfsteinpflaster ist der Wagen definitiv nicht gemacht. Durch die fehlende Federung wackelt der Wagen ganz schön. Die kleinen Vorderräder bleiben an höheren Huckeln hängen.



Und noch eine kleine Schwachstelle hat sich gezeigt: die Regenplane ist dem Hamburger Regenwetter nicht ganz gewachsen. Eine so schicke Regenplane hatte ich noch nie. Und durch den umlaufenden Reißverschluss kann ich zu Hause die Plane hochklappen und das Baby ganz leicht aus dem Wagen nehmen. Allerdings sickert durch den Reißverschluss Wasser durch. Eine Kante, die den Reißverschluss verdeckt, könnte hier ganz leicht Abhilfe schaffen.


So. Vor diesem Hintergrund ist der Wagen viel besser zu erkennen. Schon ziemlich schick, oder?! Und er sieht kleiner aus, als er ist. Ich hatte erst Bedenken, dass die Liegewanne zu klein ausfällt. Sie ist aber mit 81 Zentimetern genauso groß wie unsere letzte Wanne. So kann das Baby schön lange drin liegen, bis es wirklich bereit zum Sitzen ist. Dann gibt es einen ergonomischen Sitz, der auch so schnell aufs Gestell geklickt wird, wie die Wanne.



Alle Teile, die gedrückt werden müssen, um den Wagen umzubauen oder zu klappen, sind in einer Kontrastfarbe gehalten. Die Wanne kann ganz leicht vom Gestell gelöst werden, z.B. um das Gestell zusammenzuklappen.

Überhaupt ist das der Hit des ganzen Wagens! Das Einklappen des Gestells geht total leicht und schnell. Der Clou: sogar die Räder werden eingeklappt! So misst das Gestell in der Höhe nur noch 22 Zentimeter. Flacher geht es wohl nicht. Schaut es Euch hier im Video mal an. Das hat mir gleich gefallen und geht wirklich so schnell und einfach, wie gezeigt.

Ansonsten ist der Wagen sehr stabil und hält eine Menge aus. Diverse Postpakete, Einkäufe und das Laufrad des Adventsjungen können nicht irren. Für die große Ablagefläche habe ich einen Korb besorgt, es gibt aber im Seed-Shop auch eine passende Tasche und noch vieles anderes Zubehör. Die Adapter für die Autobabyschale haben wir dazugekauft, nutzen sie aber praktisch gar nicht, weil wir ja den ganzen Kinderwagen immer dabei haben. Das Baby liegt in der Liegewanne sowieso viel bequemer.

Fahren tut sich der Wagen ganz leicht, die Schwenkräder schweben nur so um die Kurven, lassen sich aber auch feststellen. Der Schiebegriff lässt sich in zwei Stufen verstellen oder auch ganz einschieben, praktisch z.B. im vollen Bus, dann ist er nicht im Weg.

Wir werden sehr oft angesprochen. Aufs süße Baby, aber fast genauso oft auf den Wagen.

Und wenn Ihr also ein Auto seht, wo hinter der Heckscheibe ein paar Kinderwagenräder zu sehen sind, winkt uns ruhig :-)







Kommentare:

  1. Hallo
    ich muss sagen: Seit ich hier diesen Wagen zum ersten Mal gesehen habe, kann ich nicht umhin ihn so dermaßen häßlich zu finden. Er ist ja super klappbar und so alles. Aber für dieses neue Design habe ich scheinbar kein Feeling.
    Die Optik ist für mich der Dealbreaker.
    LG

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    1. Joa. Ist halt Geschmackssache, nicht wahr?!

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