Sonntag, 28. Januar 2018

1000 Fragen an mich selbst (4)

Ich beantworte gerne Fragen. Sie bringen mich zum Nachdenken. Ich lese auch woanders gerne Persönliches, den das ist, was Blogs für mich ausmachen. So können wir uns gegenseitig noch ein bisschen besser kennenlernen. Johanna von Pinkepank hat den Anstupser zu den "1000 Fragen an mich selbst" gegeben. Sie wurden zuerst in der Zeitschrift "Flow" veröffentlicht.

Ich mache da jetzt mal mit. Ich bin gespannt, wie weit ich komme. Manche Fragen sind vielleicht etwas banal. Manche gehen da schon etwas tiefer. Alle 1000 Fragen auf einmal kann man sich hier anschauen.


61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

In meinem Taufspruch, den ich wunderbar finde und der mich schon oft getröstet hat, heißt es: Jesus spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben." Johannes 11, 25-26

62. Auf wen bist du böse?

Auf die Autofahrer und Autofahrerinnen, die besonders vor Schulen und Kindergärten alle Verkehrsregeln missachten. Ein, zwei Sachen gibt es da noch, aber denen möchte ich hier an dieser Stelle keinen Millimeter Platz gönnen.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Immer. Ich habe zwar einen Führerschein, bin aber seit Ewigkeiten kein Auto mehr gefahren. Im Nahbereich fahre ich leidenschaftlich gerne Lastenrad. Das gebe ich nie wieder her!



64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Das war die Zeit, bevor ich mich von meinem ersten Mann getrennt habe. Der Traum einer intakten Familie war zerplatzt. Hier habe ich über diese Zeit geschrieben.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Beruflich? Ja, ich wollte schon als Kind Erzieherin werden. Und ansonsten finde ich erstaunlich, wie sehr ich ICH geblieben bin mit meinen Gefühlen und Gedanken.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Zu rockiger und eingängiger Musik. Wenn auf Radio Eins, meinem Lieblings-Radiosender, ein gutes Stück läuft, drehe ich lauter, singe mit und tanze, wo ich gerade bin. Beim Schulbrote zubereiten oder mit dem Baby im Arm.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?

Mein Geliebter ist mein Mann. Den liebe ich dafür, dass er freiwillig sein Leben mit mir teilt.

68. Was war deine grösste Anschaffung?

Die letzten Umzüge waren nicht günstig. Und wir brauchten ein größeres Auto, einen Siebensitzer. Für mich selbst war die Weiterbildung zur Fachkraft für Naturerlebnispädagogik die kostenintensivste in letzter Zeit.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Ja. Und auch eine dritte und eine vierte.

70. Hast du viele Freunde?

Nein. Aber die, die ich habe, sind mir wichtig.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?

Mutti.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?

Ja, diverse Male. Das erste Mal, als die Arbeit der verschiedenen Gruppen im Berliner Friedrichstadtpalast gezeigt wurde. Ich war dort als Kind in der Schauspielgruppe, da wurden wir beim Training gefilmt. Später hatte ich als Schülerin Auftritte mit der Theatergruppe. Und dann war ich auch ein paar Mal irgendwo im Hintergrund zu sehen.

73. Wann warst du zuletzt nervös?

Als der Orthopäde mir vor drei Tagen eine Spritze direkt ins Schultergelenk setzen wollte.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?

Meine Familie.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Auf Twitter. Übers Radio. Abends in der Tagesschau.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?

"Die kleine Meerjungfrau" von Hans Christian Andersen. Das mochte ich schon als Kind sehr. Auch das Ende. Ja, vielleicht etwas morbide, aber ihr Tod wird sehr poetisch geschildert und klingt gar nicht schlimm.

... Sie stürzte sich vom Schiffe in das Meer hinab und fühlte, wie ihr Körper sich in Schaum auflöste. Nun stieg die Sonne aus dem Meere auf, die Strahlen fielen so mild und warm auf den todeskalten Meeresschaum, und die kleine Seejungfrau fühlte nichts vom Tode. Sie sah die helle Sonne, und über ihr schwebten Hunderte von durchsichtigen, herrlichen Geschöpfen. Sie konnte durch sie des Schiffes weiße Segel und des Himmels rote Wolken sehen; ihre Stimmen waren Melodie, aber so geistig, dass kein menschliches Ohr sie hören, kein irdisches Auge sie sehen konnte; ohne Schwingen schwebten sie durch ihre eigene Leichtigkeit durch die Luft. ...



77. Was für eine Art von Humor hast du?

Ich finde es schön, dass ich so viel mit Kindern zusammensein darf. Da lache ich automatisch sehr oft am Tag. Humor hilft mir, meinen Alltag zu meistern und ein Lächeln hat schon oft unangenehme Situationen entschärft.

78. Wie oft treibst du Sport?

Ich bin den ganzen Tag am Hin- und Herlaufen. 6000 Schritte sind mein Minimum. Wenn ich es schaffe, gehe ich ein Mal wöchentlich zum Aquafitness ins Schwimmbad. Das würde ich gerne noch viel öfter machen, kriege dafür aber im Moment leider keine Zeit freigeschaufelt.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Das kann ich nicht sagen. Wenn, dann hoffe ich natürlich, es ist ein guter ;-)

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

Da hier nach Dingen gefragt wird: meine Kontaktlinsen/Brille und meine Zahnbürste.


Die Fragen 81 bis 100 folgen nächste Woche.
Alle Fragen und meine Antworten sind hier in meinem Menü versammelt. 

Kommentare:

  1. Oh ja. Ich auch.
    Von null über "Mutti" auf hundert.
    DAS geht gar nicht! ;o)
    Claudiagruß

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  2. Doch, liebe Frau Brise, auch wenn wir uns noch nie getroffen haben: Auf mich hast du einen ganz besonderen und sehr bleibenden Eindruck hinterlassen! Raphaela (aka Bernd Gonzales) ;-)

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